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Yoga für Kinder und Jugendliche in Kitas und Schulen - DER Joker!!!

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Yoga für Kinder und Jugendliche in Kitas und Schulen - DER Joker!!!

Kinderyoga und Teen-Yoga gibt es heute in allen möglichen Varianten. Der Yoga-Strom zieht unaufhaltsam ein in Kitas und Schulen, und das muss auch so sein. Warum? Darüber wird hier diskutiert, bitte mach mit, jede Stimme zählt!

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Neueste Aktivitäten: 12. Juni 2013

EIN VORBILD: In Swami Nityanandas Schule in Neu-Delhi gibt es täglich Yoga-Unterricht

Liebe Yoga-Freunde,

Warum ist Yoga für unseren Nachwuchs so wichtig? Es gibt vielerlei Antworten, zum Beispiel: Weil die Kleinsten und Kleineren und auch die Halbwüchsigen in unserer Gesellschaft dringend Inseln der Ruhe benötigen, um dem Ansturm an tagtäglichen Aufregungen und Sensationen standhalten zu können, ohne Schaden zu nehmen.; weil die YogalehrerInnen, wenn sie ihre Yogamatten und ihr Können in die Kitas und Schulen tragen, meist schon von freudestrahlenden jungen Gesichtern empfangen werden; weil Lehrer erleichtert aufatmen, wenn sie die gelbweiße Kleidung der YogalehrerInnen auftauchen sehen; weil die Eltern zu Hause Grund bekommen, sich zu wundern, wie umgänglich, oft sogar sehr freundlich ihr Nachwuchs in letzter Zeit geworden ist.

So reichen die positiven Wirkungen des Yoga bis tief in den Familienalltag und den Schulalltag hinein, und sie sind so überzeugend, dass das Verlangen nach ‚mehr davon’ sich gar nicht mehr zurückdrängen lässt. Doch viel mehr als bisher müssen in Zukunft die privaten Initiativen von schulischer Seite Unterstützung finden.

***
Das Ziel ‚Yoga als Schulfach’ ist vereinzelt bereits erfüllt worden, beispielsweise durch Petra Petrowsky in Berlin (Autorin des Buches ;Hokuspokus…’, siehe Anzeigenspalte rechts). Yoga konnte dort Schulfach werden, weil es eine auf Sport ausgerichtete Schule ist, in der die Lehrer bestimmte Wahlmöglichkeiten haben. - Ein schöner Erfolg, finde ich, und die Richtung ist richtig!.

Om Namo Narayanaya
Devaki

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Kommentar von Devaki Erika-Ha am 1. März 2010 um 11:11pm
BREATH OF HOPE, ein großartiges Hilfsprojekt, das gleichzeitig auch ein interessantes Modell ist für die Verbreitung von Kinderyoga


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Breath of Hope Foundation

Die Breath of Hope Stiftung (BOH) ist eine nicht profitorientierte Organisation, welche sich zum Ziel gesetzt hat, die Fähigkeiten und die Entwicklung belasteter Kinder und Lebensgemeinschaften zu fördern, und zwar mittels YOGA ALS MEDIZIN.

BOH widmet sich der Aufgabe, internationale Aufmerksamkeit zu wecken für Yoga als therapeutische Praxis gegen die Nachwirkungen von Katastrophen, Konflikten und anderen belastenden Situationen. In Zusammenarbeit mit Erziehern und Forschern vermittelt BOH das Wissen über Yoga und seine positiven Wirkungen, speziell um umfassende Heilung und Widerstandsfähigkeit zu begünstigen.
BOH`s Erziehungs- und Trainingsprogramme sollen Hoffnung und Frieden in den Kindern wiedererwecken, und zwar durch Yoga-Programme in Schulen und Gemeinden, welche eine weiterführende Wirkung von den Kindern auf die Familien, Schulen, Lebensgemeinschaften und darüber hinaus erzeugen sollen.

Die alte Wissenschaft des Yoga bietet eine tiefgreifende Methode, Verstand, Körper und Geist in Einklang zu bringen und so eine Heilung von innen nach außen zu erzeugen. Die von BOH angebotenen Einweisungen und Ausbildungsprogramme wurden von Therese Poulsen geschaffen, einer renommierten Yogalehrerin und Direktorin des Programms. Ihre für Schulen ausgelegten Programme wurden in die Lehrpläne mehrerer der meist geachteten, unabhängigen Lehranstalten in New York integriert.

Infolge jüngster Katastrophen und Umwälzungen, einschließlich der durch die Natur und von Menschen verursachten Unglücke und Konflikte, stellen Gesundheitsbehörden und internationale Hilfsorganisationen fest, dass psychologisches und emotionales Elend unter Kindern um sich greift, die besonders hart von plötzlichen Veränderungen, Verlusten und Entwurzelung betroffen sind. Einhergehend mit den Phasen erster Hilfe und weiterführender Erholung sind sich die Hilfswerke einig, dass Kinder aktive, psychologische Unterstützung zur Krisenbewältigung als auch zur Vermeidung zukünftiger, stressbedingter, psychischer Krankheiten und psychologischer Symptome brauchen.

Ein systematisches Yoga-Programm ermöglicht die Erholung von Traumata und die Steigerung des Durchhaltevermögens bei relativ niedrigen Kosten. Makellos und ohne die öffentliche Struktur der physischen und psychischen Gesundheitsversorgung zu belasten, kann das Programm schnell auf Gemeindeebene eingeführt werden, mit kulturellem Einfühlungsvermögen und minimaler Einflussnahme.

Die BOH Yoga-Programme, welche im September 2005 infolge der Tsunami-Kathastrophe begannen, haben die Genesung der traumatisierten Kinder enorm beschleunigt und erreichen mittlerweile mehr als 10.000 Kinder an 22 Orten in Sri Lanka und Indonesien.

Die Programme werden als Werkzeug zur Förderung der kindlichen Entwicklung und zur Belebung individuellen Durchhaltevermögens als Schutz gegen zukünftige Stresssituationen und Traumata angesehen.
Die BOH Yoga-Programme werden auf ländlicher Ebene in schulischen und öffentlichen Einrichtungen eingeführt und werden innerhalb relativ kurzer Zeit eigenständig weitergeführt.

BOH bildet Lehrer vor Ort in der Wissenschaft des Yoga aus, um ihnen die Fähigkeiten zu vermitteln, das Programm nach anfänglicher Einweisung eigenständig fortzuführen.

Veränderungen und Heilung brauchen Zeit. Dieses Programm ist kein Kurzzeitpflaster nach einer Katastrophe. Es ist ein zutiefst wirksames Programm um das Potential jedes Kindes auszuschöpfen. Jedes Programm wird auf die jeweiligen Bedürfnisse der Kinder und Gemeinden zugeschnitten.


Bestandteile einer typischen, 21-monatigen Einweisung:

Für Kinder: Umfassende erzieherische und therapeutische Einweisung.
In vierteljährlichen Abständen sechs intensive, dreiwöchige Einweisungen,
bestehend aus ein bis zwei Stunden Yoga an fünf Tagen der Woche für 6 bis 17-Jährige, gefolgt von einer dreimonatigen, von örtlichen Lehrern geführten Schulung,
innerhalb der 21-monatigen Einweisung.

Für Lehrer: Lehrerausbildung und Zertifizierung.
In vierteljährlichen Abständen sieben intensive, dreiwöchige Trainingsprogramme,
bestehend aus durchschnittlich vier Stunden Yogaausbildung an fünf Tagen der Woche für Lehrer, um sie zu befähigen, Yoga zu lehren und das Programm zu leiten, nachdem es eigenständig geworden ist.

Für Gemeinden: Eigenständige, Gemeinden befähigende Programme:
Unterstützung gewähren und Kapazitäten aufbauen, sodass die Einweisung ein weiterführendes, eigenständiges erzieherisches Programm werden kann.


BOH’s Tree of Life Teacher Training und andere „training on the trainer“- Programme werden im Moment in Sri Lanka, Indonesien, Thailand und Deutschland (am Benediktushof) angeboten.

Bei Interesse an der Ausbildung am Benediktushof kontaktieren sie bitte Lisa Schmidt:
E-mail: Lisa1Schmidt@gmail.com


Für weitere Informationen über partnerschaftliche Serviceleistungen oder um potentielle Mitarbeit, Förderung oder andere Unterstützung anzubieten kontaktieren Sie bitte:
Therese Poulsen, Gründerin und Vorsitzende der Breath of Hope Stiftung:
E-mail: breathofhope@gmail.com

Die Möglichkeit einer direkten Spende gibt es auf der Website der Breath of Hope Foundation: http://breathofhopefoundation.org/
Kommentar von Devaki Erika-Ha am 24. September 2009 um 3:22pm
WIE ES SEIN KANN - YOGA ALS PFLICHTFACH IN DER SCHULE
Liebe Kinderyoga-Begeisterte,
einige von Euch kennen diese Meldung längst, andere haben nur davon gehört, dass es an dieser Schule bereits Yoga als Pflichtfach gibt. Im folgenden einige Auszüge aus dem Artikel von 2006, danach eine Zuschrift von Iris E., deren Erfahrungen noch einmal deutlich machen, wie notwendig Yoga in der Schule für Kinder und Jugendliche ist.
Kommentar von Devaki Erika-Ha am 24. September 2009 um 3:20pm
(BERLIN-LOKAL) vom 28.10.2006, Seite IX

Wie Yoga Kinder zu Engeln macht

Die Niederlausitz-Grundschule in Kreuzberg ist die erste Schule deutschlandweit, die Yoga zum Pflichtfach gemacht hat. Beim Kinderyoga lernen die Mädchen und Jungen, ihre Konzentration und Wahrnehmungsfähigkeit zu verbessern, aber auch Mitgefühl und Toleranz zu entwickeln

Spezial

"Da konzentriert man sich, und dann wird man klug", sagt Lena. Seit drei Jahren macht die Achtjährige regelmäßig Yoga, schon in der Vorschule hat sie begonnen. Jetzt geht sie in die 2. Klasse, und Yoga steht auf ihrem Stundenplan. "Unser Lehrer sagt immer, dass wir besser arbeiten können, wenn wir Yoga machen."

An der Niederlausitz-Grundschule in Berlin-Kreuzberg ist Yoga ein ganz normales Unterrichtsfach. Bereits 1990 hat die Yogalehrerin Petra Proßowsky das Kinderyoga an die Schule gebracht und Vorschüler darin unterrichtet. Seit dem Jahreswechsel haben alle Kinder der ersten und zweiten Klasse Yogaunterricht, die dritten Klassen nehmen an einer Yoga-AG teil.

Die Schüler kommen aus verschiedenen Nationen: Es gibt viele türkische und arabische Kinder. "Wir sind sehr froh, dass bei uns die muslimischen Kinder und Eltern kein Problem darin sehen, Yoga zu machen", sagt Schulleiter Manfred Holtz. Die Grundschule mit dem Schwerpunkt "Gesundheit und Bewegung" bietet zahlreiche Angebote für Sport und Bewegung. Yoga passt da sehr gut rein", meint Holtz.

Kinderyoga ist ganz anders als Yoga für Erwachsene. Die Kinder brüllen dabei wie Löwen, wandeln sich von einer "Angsthasenblume" in eine "stolze Blume" oder summen wie eine Biene. Sie tauchen in Fantasiegeschichten ein, in denen Tiere aus aller Welt vorkommen, machen Traumreisen oder geben sich gegenseitig eine "Bärenmassage".

Sich wiederholende Rituale, wie eine Minute still sein und gute Wünsche in die Welt schicken, geben den Kindern Sicherheit und Orientierung. Viele Yogaübungen wirken auf das Zusammenspiel der beiden Gehirnhälften und verbessern die Koordinationsfähigkeit, das Körpergefühl und die Konzentration.

Aber auch soziale Fähigkeiten werden beim Kinderyoga gefördert. "In meinen Yogageschichten geht es meist um menschliche Werte", sagt Yogalehrerin Proßowsky. Die Kinder lernen, Mitgefühl und Toleranz zu entwickeln, und erfahren, wie sie sich entspannen können. "Das macht sie nicht nur gelassener, sondern auch emotional stärker und selbstbewusster", erklärt Thomas Bannenberg, Yogalehrer aus Heidelberg.
Yoga tut Kindern auf ganzheitliche Weise gut, das konnten verschiedene Studien belegen. Auch Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit (ADS) profitieren von Yoga und lernen, zur Ruhe zu kommen. "Das Schönste ist, wenn sich in gemeinsamen stillen Momenten Kindergesichter entspannen und in Engelsgesichter verwandeln", sagt Proßowsky. Vielen Jungen und Mädchen gefällt das Yoga so gut, dass sie zu Hause weiterüben und ihren Eltern zeigen, was sie gelernt haben. "Ich mache manchmal meiner Mutter eine Bärenmassage, weil sie einen kranken Rücken hat", erzählt die siebenjährige Marlene. "Das tut auch ihr gut."

JULIA JOHANNSEN

Interessierte finden die Niederlausitz-Grundschule unter [URL href="http://www.niederlausitz-grundschule.de"]www.niederlausitz-grundschule.de[/URL].
Kommentar von Devaki Erika-Ha am 24. September 2009 um 3:18pm
WENN YOGA IN DER SCHULE FEHLT
Kommentar von Iris E., am 4. September 2009

Hallo zusammen,

top: ich würde es begrüßen, wenn yoga in kitas und schulen pflichtfach werden würde. ich selber erfahre es fast täglich, wie schüler über sport schimpfen und es immer nach leistung geht, und wer ungelenkig ist, wird ausgelacht.

auch die wertung eines sportlehrers über die erbrachten leistungen des schülers lässt zu wünschen übrig und ist nicht gerade sehr motivierend. ängste und aggressionen werden bei schülern aufgebaut statt abgebaut.

Ich gehe noch einen schritt weiter, auch erzieherinnen und lehrer sollten yogakurse absolvieren, um in den genuss zu kommen, was yoga alles bewirken kann und sie entspannter den unterricht gestalten (immer mit einem lächeln !!!!! ).

liebe devaki erika, ich würde mich freuen, wenn du meinen kl. beitrag ins netz setzen würdest.
nächste woche werde ich mein nichtspirituelles yoga-konzept dir zukommen lassen.

Om Shanti Om
Sonnengrüße
Iris
 

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